Koenig & Bauer News Feed https://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Tue, 11 Aug 2020 06:09:21 +0200 Tue, 11 Aug 2020 06:09:21 +0200 news-1777 Wed, 05 Aug 2020 11:52:21 +0200 Polens erste Rotationsstanze Rapida RDC 106 produziert bei Top-Pol http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/polens-erste-rotationsstanze-rapida-rdc-106-produziert-bei-top-pol/
  • Einsatz in der IML-Label-Produktion
  • Vorreiter auf dem polnischen Markt
  • Leistung nahezu verdoppelt
  • Die Druckerei Top-Pol in Zbrosławice ist die erste in Polen, die eine Rotatiosstanze Rapida RDC 106 von Koenig & Bauer einsetzt. Die Anlage wurde im Rahmen eines Projektes beschafft, das zum Teil aus EU-Mitteln finanziert wurde, um innovative IML-Etiketten im Offsetdruck zu realisieren. Die Rotationstanze soll für Prozessstabilität und hohe Stanzleistungen sorgen sowie die Rüstzeit deutlich reduzieren.

    Top-Pol ist ein Familienunternehmen, das seit 1989 im Druckmarkt tätig ist und sich seit Ende der 1990er-Jahre auf die Herstellung von Etiketten auf der Basis von nicht saugenden Materialien, hauptsächlich Kunststoffen, spezialisiert hat. Marcel Topolski, Miteigentümer des Unternehmens: „Wir waren einer der Pioniere bei der Anwendung der UV-Offsettechnologie für diese Art von Substraten. Ziemlich schnell haben sich IML-Etiketten zu unserem Hauptprodukt entwickelt. Derzeit machen sie 70 bis 80 Prozent unserer Produktion aus. Hinzu kommen Abdeckungen für Kunststoffverpackungen wie z. B. Joghurtbecher aus PE, PS oder PP.“

    Top-Pol exportiert 30 bis 40 Prozent seiner Produktion. Endabnehmer der Etiketten sind hauptsächlich Unternehmen aus der Lebensmittel- und Bauindustrie. „Aufgrund der systematischen Entwicklung modernisieren wir ständig unseren Maschinenpark, auch im Hinblick auf die Veredelungsprozesse“, so Marcel Topolski.

    Marcel Topolski (l.) setzt mit der Rapida RDC 106 Zeichen bei der IML-Produktion in Polen

    Hohe Leistungen, kurze Rüstzeiten

    Die maximale mechanische Leistung der Rapida RDC 106 beträgt 15.000 Bogen/h. Die Maschine stanzt im Bereich von 0,03 bis 0,6 mm Stärke und ist mit Lösungen ausgestattet, die aus den Rapida 106-Bogenmaschinen bekannt sind. Dazu gehören u. a. die DriveTronic-Technologie mit Einzelantrieben, die ziehmarkenfreie Anlage DriveTronic SIS und ein Kamerasystem zur Kontrolle der Bogenführung im Anleger und in der Auslage.

    Zu den wichtigen Funktionen der Anlage gehören die automatische Stanzdruckverstellung. Sie arbeitet mit einer Genauigkeit von 1 µm, getrennt für jede Seite. Das schafft eine hohe Stanzqualität über die gesamte Auftragslänge hinweg. Ein schneller, werkzeugloser Wechsel der Stanzformen im Sinne von „Click&Cut“ ermöglicht sehr kurze Rüstzeiten – bis zu 5 Minuten für Wiederholaufträge. Für eine gute Bogenablage auf der Palette sorgt die dynamische Bogenbremse und ein umfangreiches Antistatiksystem. Dieses ermöglicht auch die unmittelbare Weiterverarbeitung im nächsten Prozessschritt. Zeitaufwendiges Aufsetzen der Stapel für eine automatisierte Weiterverarbeitung ist nicht notwendig. Die Stanzeinheiten sind mit einem Magnetzylinder ausgestattet, an dem die Stanzformen fixiert werden. Dadurch lassen sich verschiedene Prozesse ausführen – vom Stanzen über das Prägen, Perforieren, bis hin zu Lochausstanzungen. Die Rapida RDC 106 ist in verschiedenen Ausführungen als Ein- bis Vierwerkemaschine konfigurierbar.

    Produktions- und Produktivitätssteigerung

    „Wir sind wieder einmal zum Vorreiter geworden, diesmal im Rahmen der Einführung der Rapida RDC 106 auf dem polnischen Markt“, betont Marcel Topolski. „Da wir das rotative Stanzen von Etiketten bereits zuvor erfolgreich eingesetzt haben, war der Kauf für uns eine perfekte Gelegenheit zur Produktivitäts- und Produktionssteigerung. Denn unsere Produkte lassen sich schwer verarbeiten. Die IML-Etiketten bestehen aus Kunststoff und verfügen über zusätzliche Ausbuchtungen, um die Trennung zwischen den Etiketten bei unseren Endkunden zu erleichtern. Es ist daher eine Gelegenheit sowohl für uns als auch für den Hersteller, sein Wissen zu erweitern.“

    „Hervorzuheben ist das große Engagement der Vertriebs-, aber auch der Technik- und Serviceabteilungen sowohl bei der lokalen Koenig & Bauer-Niederlassung als auch der deutschen Zentrale. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde die Maschine effizient und wie geplant in den neuen technologischen Prozess integriert. Sie wird auch von unseren Bedienern gelobt, insbesondere im Hinblick auf eine höhere Prozessstabilität und die im Vergleich zur bisherigen Lösung verdoppelte Leistung.“

    „Unsere Kunden aus der Lebensmittelindustrie, aber auch aus anderen Branchen, erwarten Etiketten von höchster Qualität. Daher müssen die Lösungen, die wir einsetzen, das weltweit höchste Niveau und die höchste Leistung repräsentieren. Die jüngste Investition in die Rapida RDC 106 entspricht diesen Erwartungen, die mit den Veränderungen des Marktes und des Verbrauchergeschmacks ständig steigen. Diese Aspekte sind umso wichtiger in der gegenwärtigen globalen Situation, die sich natürlich auch auf das Volumen unserer Aufträge ausgewirkt hat“, so Marcel Topolski abschließend.

    Jan Korenc, Geschäftsführer von Koenig & Bauer (CEE) fügt hinzu: „Dies ist eine erstklassige Lösung, die bis zu 40 Prozent weniger Rüstzeit zur Bewältigung eines kompletten Auftrags bietet. Wir hoffen daher, dass es zur weiteren Entwicklung der Druckerei Top-Pol, die zu den führenden polnischen Druckereien gehört, sowie zur erfolgreichen Umsetzung des neuen technologischen Projekts, für das die Rotationsstanze Rapida RDC 106 angeschafft wurde, beitragen wird.“

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    news-1770 Wed, 29 Jul 2020 07:15:00 +0200 Koenig & Bauer veröffentlicht Halbjahresbericht 2020 http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-veroeffentlicht-halbjahresbericht-2020/
  • Auslieferungs- und pandemiebedingter Umsatzrückgang um 20,1 %
  • Auftragseingang um 16,2 % unter Vorjahr, deutlich besser als Branchentrend
  • Niedriger Umsatz hat EBIT maßgeblich beeinträchtigt
  • Auf Kostenseite massiv gegengesteuert mit der seit dem 1. April 2020 eingesetzten Kurzarbeit und weiteren Maßnahmen
  • 32,2 % Eigenkapitalquote
  • Neben der generellen Investitionszurückhaltung vieler Kunden in der Corona-Krise haben Reisehemmnisse, Lockdowns und weitere Einschränkungen die Geschäftszahlen im Koenig & Bauer-Konzern im ersten Halbjahr 2020 deutlich beeinträchtigt. Besonders waren die Auslieferungen der Maschinen zu den internationalen Kunden und die weltweiten Einsätze der Monteure sowie Servicetechniker von den Restriktionen durch die Covid-19-Pandemie betroffen. Mit 480,2 Mio. € lagen die Bestellungen um 16,2 % unter dem Vorjahreswert, entwickelten sich aber besser als der vom VDMA veröffentlichte Branchentrend für Druckereimaschinen. Der Umsatz unterschritt mit 404,5 Mio. € den Vorjahreswert um 20,1 %. Auf der Kostenseite wurde mit der seit dem 1. April 2020 eingesetzten Kurzarbeit und weiteren Maßnahmen massiv gegengesteuert. Das EBIT konnte von –34,9 Mio. € im Q1 deutlich auf –6,0 Mio. € im Q2 verbessert werden. Für das erste Halbjahr ergibt sich ein EBIT von –40,9 Mio. € nach 0,6 Mio. € im Vorjahr. Mit –44,2 Mio. € entspricht das Konzernergebnis zum 30. Juni einem anteiligen Ergebnis je Aktie von –2,68 €.

    Trotz deutlich zurückgeführter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegener Kundenanzahlungen haben der Halbjahresverlust und höhere Vorräte den Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit von –68,6 Mio. € (2019: –96,5 Mio. €) maßgeblich beeinflusst. Die Eigenkapitalquote betrug zum Halbjahresende 32,2 %.

    Die bei der virtuellen Messe Koenig & Bauer Live im Juni neu vorgestellte High-End-Maschine Rapida 106 X für das Bogenoffset-Mittelformat setzt neue Leistungsmaßstäbe im industriellen Druck (1)

    Geschäftsentwicklung in den Segmenten

    Trotz der signifikanten Zuwächse im Bogenoffset-Großformat und bei Faltschachtelklebemaschinen lag der Auftragseingang im Segment Sheetfed vor allem durch geringere Bestellungen im Mittel- und Halbformat mit 288,0 Mio. € um 12,9 % unter dem Vorjahreswert von 330,6 Mio. €. Auslieferungs- und pandemiebedingt unterschritt der Umsatz mit 205,5 Mio. € den Vorjahreswert (258,9 Mio. €) um 20,6 %. Bei einer Book-to-Bill-Ratio von 1,4 ist der Auftragsbestand von 261,6 Mio. € auf 265,9 Mio. € gestiegen. Durch den niedrigeren Umsatz lag das EBIT mit –17,4 Mio. € unter dem Vorjahr (–1,3 Mio. €).

    Im Segment Digital & Web lag der Auftragseingang durch geringere Bestellungen im Offset-Rollenmaschinengeschäft und flexiblen Verpackungsdruck bei 56,7 Mio. € nach 89,9 Mio. € im Vorjahr. Der Umsatz war mit 51,6 Mio. € niedriger als im Vorjahr (64,5 Mio. €). Der Auftragsbestand reduzierte sich von 111,2 Mio. € auf 71,2 Mio. €. Das niedrige Umsatzniveau hat das EBIT von –12,1 Mio. € maßgeblich beeinträchtigt (2019: –10,8 Mio. €).

    Zum Rückgang des Auftragseingangs im Segment Special von 175,3 Mio. € auf 150,7 Mio. € haben weniger Bestellungen im Wertpapier-, Kennzeichnungs- und Glasdirektdruck beigetragen. Im Blechdruck legte das Neugeschäft zu. Der Umsatz reduzierte sich von 204,9 Mio. € auf 160,1 Mio. €. Der Auftragsbestand erreichte 278,1 Mio. € nach 316,0 Mio. € im Vorjahr. Nach 6,3 Mio. € im Vorjahr wird für das erste Halbjahr 2020 umsatzbedingt ein EBIT von –10,3 Mio. € ausgewiesen.

    Die Umsätze und Bestellungen der im Verpackungssektor eingesetzten Bogenoffset-Großformatmaschinen und Faltschachtelklebemaschinen legten auch in der Krise zu (2)

    Ausblick

    CEO Claus Bolza-Schünemann: „In Anbetracht der hohen Volatilität und der großen Unsicherheiten hinsichtlich der Schwere und Dauer der Coronavirus-Pandemie sowie des Erfolgs der Gesundheits-, Wirtschafts- und Geldpolitik ist die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung ungewiss. Unter diesen unsicheren Rahmenbedingungen ist eine Umsatz- und Ergebnisprognose für unseren Konzern für das Geschäftsjahr 2020 aktuell noch nicht möglich. Zur Steigerung der operativen Ertragskraft arbeitet der Vorstand intensiv am Effizienzprogramm Performance 2024. Zur Ergänzung der bestehenden syndizierten Kreditlinien haben wir einen KfW-Kredit beantragt. Zusätzlich stehen Verbesserungen beim Working Capital und Cashflow neben der strategischen Ausrichtung auf den Verpackungsdruck und digitale Serviceangebote ganz oben auf der Agenda.

    Zahlen auf einen Blick

    Der Quartalsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung. 

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    news-1768 Tue, 28 Jul 2020 12:34:56 +0200 Koenig & Bauer bietet Remote-Video-Unterstützung per App http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-bietet-remote-video-unterstuetzung-per-app/
  • Nutzung unterschiedlicher Kanäle zur Kommunikation
  • Leichtere Kommunikation für schnellen Fernwartungserfolg
  • Beispiel für konsequente Umsetzung der Digitalisierungsstrategie
  • Visual PressSupport ist ein App-basierter Live-Video Streaming-Dienst, den Koenig & Bauer für Rapida-Bogendruckmaschinen und ebenso für andere Geschäftseinheiten anbietet. Neben der Audio-Übertragung zwischen Anwender an der Druckmaschine und Service-Techniker im Werk ermöglicht Visual PressSupport die Übertragung von Live-Videos mit einem mobilen Endgerät zur Unterstützung der Fernwartung. Die Erfolgsquote der klassischen Fernwartung liegt bei 80 Prozent. Es wird erwartet, dass sie mit Visual PressSupport weiter steigt.

    Visual PressSupport ist ein hochmodernes Werkzeug, das die Kommunikation sowohl für die Bediener als auch für Hotline-Techniker deutlich vereinfacht. Der Hotline-Techniker sieht, was der Drucker oder Servicetechniker an der Druckmaschine sieht. Er kann Prozesse und Abläufe live per Video verfolgen und gewinnt so einen schnellen und umfassenden Überblick über die Situation an der Maschine. Das erleichtert die Kommunikation, erspart umfangreiche Erläuterungen und reduziert das Risiko von Missverständnissen im Vergleich zu konventionellen Telefongesprächen.

    Mit Visual PressSupport lassen sich Live-Videos übertragen, Kennzeichnungen an Standbildern vornehmen und Medien teilen

    Kommunikation mit Mehrwert

    Aber Visual PressSupport kann noch mehr: sowohl der Techniker vor Ort als auch der Hotline-Techniker kann Markierungen auf den live erzeugten Standbildern anbringen. Diese Kennzeichnungen helfen, am richtigen Teil Funktionskontrollen oder Einstellungen durchzuführen bzw. in einer Nahaufnahme den aktuellen Zustand noch einmal separat aufzunehmen. Auf diese Weise lassen sich Funktionsstörungen weiter eingrenzen bzw. Bedien- und Einstellhilfen visuell übermitteln.

    Daneben kann der Drucker oder Techniker an der Maschine Bilder aus dem Album seines mobilen Endgerätes mit der Hotline teilen. Diese können ein bestimmtes Verhalten der Maschine zeigen, das nur sporadisch eintritt und deswegen nicht live zu verfolgen ist. Dabei ist die Sicherheit gewährleistet: Der Hotline-Techniker sieht ausschließlich die Medien, die geteilt wurden und keine anderen Inhalte der Galerie.

    Ralf Sammeck, Geschäftsführer von Koenig & Bauer Sheetfed und CDO von Koenig & Bauer erläutert: „Visual PressSupport ist ein weiteres Beispiel für die konsequente Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie. Der Fokus liegt auf dem geschäftlichen Nutzen für unsere Kunden. Alles, was zur höheren Verfügbarkeit und Produktivität beiträgt sowie die Kommunikation verbessert, ist für unsere Kunden von entscheidendem Mehrwert.“

    Weitere Details finden Sie hier: https://www.koenig-bauer.com/de/service/sheetfed/technologie-service-select/visual-presssupport/

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    RSS Feed Ideen & Innovationen
    news-1761 Tue, 21 Jul 2020 11:43:34 +0200 Expansion des Kundenzentrums zum globalen Customer Experience Center http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/expansion-des-kundenzentrums-zum-globalen-customer-experience-center/
  • Neubau mit über 3.000 m2 Demofläche am Standort Radebeul
  • Verpackungslinien mit sieben Druck- und Verarbeitungsmaschinen inkl. Workflow-Anbindung und Betriebsdatenerfassung
  • One-Stop-Shop-Konzept für die Verpackungsproduktion mit voll automatisiertem Materialfluss
  • Kürzlich eröffnete Koenig & Bauer in Radebeul bei Dresden eine neue, über 3.000 m2 große Halle für Druckdemonstrationen. Damit expandiert das bisherige Kundenzentrum des Unternehmens zu einem globalen Customer Experience Center (CEC). Den Kunden und Interessenten steht innerhalb des CEC eine um ein Drittel erweiterte Fläche mit moderner Technik für Maschinendemonstrationen, Anwendungstests, für die Entwicklung neuer Technologien sowie die Schulung zur Verfügung. Die einzelnen Bereiche sind dabei auf die Verpackungs-, Akzidenz- und Label-Produktion spezialisiert.

    Einweihung des neuen CEC in Radebeul: v.l.n.r. Dirk Winkler, Bereichsleiter Verfahrenstechnik, Produktmanagement und Produktmarketing, Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender Koenig & Bauer, Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied Koenig & Bauer und CEO Koenig & Bauer Sheetfed, und Thomas Göcke, Head of Digital Business Transformation, übergeben den Neubau seiner Bestimmung (1)

    Die neue Halle, das Packaging Competence Center innerhalb des CEC, umfasst im endgültigen Ausbau drei Verpackungslinien, bestückt mit drei Druck- und vier Weiterverarbeitungsmaschinen. Damit präsentiert Koenig & Bauer sein One-Stop-Shop-Konzept für die Verpackungsproduktion – mit Flachbett- und Rotationsstanzen, Faltschachtelklebemaschinen und voll automatisiertem Materialfluss. Besprechungsbereiche mit direktem Blick in die Produktion, digitaler Workflow-Anbindung und moderner Medienausstattung vermitteln zudem eine Wohlfühlatmosphäre für Tests, Produktionen, Demonstrationen, Gespräche und Verhandlungen.

    Zur bereits vorführbereiten Technik gehören eine mittelformatige Bogenoffsetmaschine der neuesten Generation, die Rapida 106 X mit sieben Druckwerken, Doppellack-Ausstattung, einem weiteren Druckwerk nach dem ersten Lackturm sowie Kaltfolieneinrichtung FoilTronic, eine Faltschachtelklebemaschine Omega Allpro 110 und eine Rotationsstanze CutPRO X 106. Im nächsten Schritt kommt eine Rapida 145 und eine CutPRO M 144 hinzu.

    Erste Technik, hier die brandneue Rapida 106, steht für individuelle Drucktests zur Verfügung (2)

    Koenig & Bauer begann den Neubau in der zweiten Jahreshälfte 2018. Seit Anfang dieses Jahres erfolgt der Innenausbau und die Installation der Technik, die erstmals vom 16. bis 25. Juni im Rahmen der virtuellen Veranstaltungsreihe „Koenig & Bauer Live“ präsentiert wurde. Bis es so weit war, mussten 3.500 Kubikmeter Erde ausgehoben und 520 Kubikmeter Beton verbaut werden. Hinzu kamen 38 Fertigteilstützen, ein Dachtragwerk mit Brettschichtholzbindern und einer Spannweite von 35 Metern, 1.300 Quadratmeter Fassadenverkleidung. 250 LED-Leuchten wurden an Tragschienen mit knapp 600 Metern Länge montiert, 30.000 Meter Kabel verlegt und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert.

    Koenig & Bauer rechnet damit, dass das neue CEC in den kommenden Wochen von Kunden und Interessenten aus allen Teilen der Welt intensiv genutzt werden kann.

    Mit dem Neubau steht Anwendern und Interessenten ein Drittel zusätzliche Fläche für individuelle Drucktests und Maschinendemonstrationen zur Verfügung (3)

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    RSS Feed Markt Ideen & Innovationen Unternehmen / IR
    news-1756 Tue, 14 Jul 2020 13:49:10 +0200 Aktionäre stimmen allen Beschlussanträgen zu http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/aktionaere-stimmen-allen-beschlussantraegen-zu/ Neben der Erläuterung der Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 und im ersten Quartal 2020 standen die zahlreichen Produktinnovationen und die bereits erfolgreich eingeleitete Offensive zur Digitalisierung mit Schwerpunkt auf das Servicegeschäft im Fokus der ersten virtuellen Hauptversammlung der Koenig & Bauer AG. Der Vorstand berichtete, dass die sich seit Januar rasch ausbreitende Coronavirus-Pandemie bereits deutliche Spuren bei Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr hinterlassen hat. Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann: „Unser breites Produktportfolio mit einem hohen Umsatzanteil im systemrelevanten Verpackungsdruck, das robuste Servicegeschäft und unsere solide Bilanz mit hoher Eigenkapitalquote begrenzen das Risikopotenzial. Mit dem im März etablierten Corona-Krisenmanagement begegnen wir aktiv dieser außergewöhnlichen Situation. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten haben für uns oberste Priorität. Weiter stehen die zuverlässige Kundenbetreuung, Kosten- und Investitionsdisziplin sowie die Liquiditätssicherung im Fokus unseres Maßnahmenplans. Bei der Zulieferkette hat es nahezu keine Einschränkungen gegeben. Auslastungsbedingt gibt es an verschiedenen Standorten seit dem 1. April 2020 Kurzarbeit. Unter den aktuell unsicheren Rahmenbedingungen lassen sich die Auswirkungen auf unseren Umsatz und unser Ergebnis im Geschäftsjahr 2020 derzeit noch nicht beziffern.“

    Die 95. Hauptversammlung der Koenig & Bauer AG fand erstmals als virtuelle Veranstaltung statt (1)

    Effizienzprogramm Performance 2024 wird durch Beantragung eines KfW-Kredits flankiert

    Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann: „Parallel zum Corona-Krisenmanagement arbeiten wir intensiv am Effizienzprogramm Performance 2024 und evaluieren dabei verschiedene Szenarien. Zusätzlich stehen Verbesserungen beim Working Capital und Cashflow neben der strategischen Ausrichtung auf den Verpackungsdruck und digitale Serviceangebote ganz oben auf der Agenda. Zur Stärkung der Stabilität und strategischen Flexibilität unserer Unternehmensgruppe haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, einen flexibel rückführbaren KfW-Kredit mit einem Volumen von bis zu 120 Mio. € zur Ergänzung der bestehenden syndizierten Kreditlinien zu beantragen (Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung). Während der Laufzeit des KfW-Kredits sind insbesondere keine Dividendenausschüttungen zulässig. Nach der Verabschiedung der Pläne zur Steigerung der operativen Ertragskraft und Performance der Unternehmensgruppe werden wir zeitnah über die Ziele sowie Kosten des Effizienzprogramms Performance 2024 berichten.“

    Die aktuellen Produktinnovationen und die bereits erfolgreich eingeleitete Offensive zur Digitalisierung waren ein Schwerpunkt in der Rede des Vorstandsvorsitzenden Claus Bolza-Schünemann (2)

    Hohe Zustimmung der Aktionäre

    Mit großer Mehrheit bestätigten die Aktionäre den Vorschlag der Verwaltung, die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019 auszusetzen und den bei der Holdinggesellschaft Koenig & Bauer AG generierten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Neben der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wählten die Anteilseigner PricewaterhouseCoopers in Frankfurt am Main zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 sowie Frau Prof. Dr.-Ing. Gisela Lanza in den Aufsichtsrat. Weiter billigte die Hauptversammlung die vorgeschlagene Satzungsänderung.

    Die einzelnen Abstimmungsergebnisse sind unter www.koenig-bauer.com/investor-relations/hauptversammlung/ verfügbar.

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    RSS Feed Unternehmen / IR
    news-1752 Thu, 09 Jul 2020 15:15:34 +0200 Koenig & Bauer steht zur Branchenmesse drupa http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-steht-zur-branchenmesse-drupa/
  • Teilnahme an der drupa 2021 wird nicht infrage gestellt
  • Stand in Halle 16 bleibt wie geplant
  • Breites Portfolio wird gezeigt
  • Digitale Formate gewinnen zwar an Bedeutung, sind aber nur eine Ergänzung in der Kundenkommunikation
  • Viele Besucher und Maschinen in Aktion auf der drupa 2016. Auch die drupa 2021 soll ein Erlebnis für die Besucher werden

    Koenig & Bauer bekräftigt sein Bekenntnis, an der – auf April 2021 verschobenen – weltweit größten Branchenmesse teilzunehmen. Das Unternehmen ist gut aufgestellt und der Stand in Halle 16 wird beibehalten.

    Seit der Gründung der drupa im Jahr 1951 hat das Unternehmen ununterbrochen, auch in Krisenzeiten, kontinuierlich Präsenz gezeigt und Kunden aus aller Welt willkommen geheißen.

    „Wir sehen die Weltleitmesse drupa nach wie vor als wichtigen Baustein in der grafischen Industrie und uns in der Verantwortung, diese Branche zu unterstützen. Wir wollen unseren Beitrag leisten, um weiterhin wichtige Impulse vor Ort in persönlichen Gesprächen zu setzen“, erläutert Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer und Präsident der drupa, die Haltung des Unternehmens. „Wir vertrauen auf das Hygienekonzept der Messe Düsseldorf und auf das Verantwortungsbewusstsein aller Besucher.“

    Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied bei Koenig & Bauer ergänzt: „Messen werden nicht mehr so sein wie vor COVID-19. Und auch Koenig & Bauer ergänzt die Kommunikation zu seinen Kunden mit virtuellen Formaten und kundenspezifischen Veranstaltungen, z. B. in unserem neuen Customer Experience Center. Dennoch: diese Formate können nur bedingt die Leistungsfähigkeit eines breit aufgestellten Konzerns transportieren. Nichts geht über das hautnahe Erleben neuester Technologien in Aktion mit Publikum und Messe-Feeling.“

    „Für Koenig & Bauer gibt es keine geeignetere Plattform, um die Produktvielfalt von Digital-, Offset- und Flexodruck bis hin zu intelligenten Digitalisierungs- und Servicelösungen einem internationalen Publikum zu präsentieren“, fügt Christoph Müller, Vorstandsmitglied bei Koenig & Bauer, hinzu.

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    RSS Feed Technologie Markt Unternehmen / IR
    news-1747 Wed, 08 Jul 2020 11:23:36 +0200 „Die Maschine hat immenses Potenzial“ http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/die-maschine-hat-immenses-potenzial/
  • Kürzeste Jobwechsel, auch am Lackturm
  • Druckzeiten nahezu halbiert
  • Hohe Druckqualität auf Naturpapieren
  • Leichtes Umsatzwachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen
  • Die Fünffarben-Rapida 76 mit Lackturm und Auslageverlängerung wird von Schmidt & Buchta aufgrund ihres hohen Potenzials außerordentlich geschätzt (1)

    Im Juli vergangenen Jahres besuchte Matthias Herrmann, Geschäftsführer der Druckerei Schmidt & Buchta im oberfränkischen Helmbrechts, Koenig & Bauer Grafitec, um das tschechische Werk, in dem seine Rapida 76 entstand, kennenzulernen. Nun produziert die hoch automatisierte Fünffarbenmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung seit mehr als sechs Monaten in seinem Druckbetrieb.

    Seitdem die Rapida 76 läuft, hat sich bei Schmidt & Buchta so einiges verändert. Durch einen Hallenneubau verdreifachte sich die Produktionsfläche von 500 auf jetzt 1.500 m2. Und die Rapida 76 hat die Erwartungen von Matthias Herrmann deutlich übertroffen: „Dass die Maschine so einschlägt, hätte ich nicht geglaubt. Sie hat immenses Potenzial.“ Die Rüstzeiten sind spürbar nach unten gegangen. Im Schnitt produziert das Unternehmen täglich zwei bis drei Aufträge mehr.

    Jobs, für die bisher Druckzeiten zwischen 36 und 42 Stunden benötigt wurden, sind jetzt mit allen Plattenwechseln und Rüstzeiten in 21 bis 24 Stunden fertiggestellt. Dazu trägt auch die stabile hohe Druckleistung bei. Während früher in 1,5 Schichten gedruckt wurde, ist heute wieder ein reiner Einschichtbetrieb möglich. Trotzdem stieg die Produktion monatlich um rund 500.000 Bogen. Und das, obwohl die Vorgängermaschine auch schon zur 16.000er-Generation gehörte.

    FAPC-Plattenwechsler tragen erheblich dazu bei, die Rüstzeiten zu verkürzen (2)

    Durchgängig hohe Qualität

    „Bei dieser mussten wir“, so Herrmann „öfter mal mit angezogener Handbremse fahren, um die Qualität im oberen Bereich zu halten.“ Das ist nun Geschichte. Die Rapida 76 liefert immer konstante Ergebnisse, unabhängig von Druckleistung und Bedruckstoff. Dazu trägt insbesondere QualiTronic PDF bei. Das System beinhaltet sowohl Inline-Farbregelung als auch Bogeninspektion inkl. Fortdruckkontrolle sowie dem Vergleich der bedruckten Bogen gegen das Vorstufen-PDF. Mit dieser Ausstattung bietet das Unternehmen durchgängige Qualitäten, beispielsweise für Pharma-Unternehmen, an.

    Wie man beim Anlaufen der Maschine das automatische Einregeln der Farbdichten am Leitstandmonitor sieht, das begeistert Matthias Herrmann immer wieder. Er hat errechnet, dass sich durch die Regelung bis zu 50 Prozent an Makulatur einsparen lassen. Besonders stark macht sich das beim Wiederanfahren nach Stoppern oder Umschlagern bemerkbar.

    Drucker Tobias Krauß am Leitstand der Rapida 76. Die umfangreiche Mess- und Regeltechnik der Maschine beinhaltet Inline-Farbregelung, Bogeninspektion inkl. Fortdruckkontrolle sowie den Vergleich der bedruckten Bogen gegen das Vorstufen-PDF (3)

    Geniale Features

    Der Ausdruck auf Naturpapieren ist ebenso deutlich besser als an der Vorgängermaschine. Selbst ohne LED-UV-Prozess. „Wir haben vorher schon sehr gute Ergebnisse erreicht, aber an der Rapida sind sie noch einmal besser“, freut sich der Geschäftsführer. Die Rapida 76 druckt punktschärfer.

    Die ziehmarkenfreie Anlage hält Matthias Herrmann für ein weiteres, geniales Feature. Das Bedrucken dünner und empfindlicher Materialien vereinfacht sich, da die mechanische Beanspruchung der Druckbogen dank DriveTronic SIS entfällt. Stauchen oder Markierungen einer Ziehmarke gehören der Vergangenheit an. Zudem entfallen manuelle Einstellungen beim Bedruckstoffwechsel. Selbst ein Materialwechsel von 80 auf 300 g/m2 gestaltet sich verblüffend einfach.

    Das Lackwerk überzeugt die Druckfachleute von Schmidt & Buchta ebenso. Lackplatten sind in zwei bis drei Minuten gewechselt. Früher dauerte es rund zehn Minuten länger. Zudem musste man beim Lackwechsel früher per Hand waschen, was weitere 15 Minuten kostete. An der Rapida 76 ist der Reinigungsaufwand nicht messbar, da er im Automatik-Modus parallel zu anderen Rüstprozessen erfolgt. Durch häufige Umstellungen der Lackarbeiten macht sich die eingesparte Zeit besonders bemerkbar.

    Die parallelen Waschprozesse in den Druckwerken möchte auch niemand mehr missen. Matthias Herrmann: „Was da alles parallel abläuft, haben wir so noch nicht gekannt.“

    Neue Drucktechnik und neue Produktionshalle. Bei Schmidt & Buchta stehen alle Zeichen auf Wachstum (4)

    Maschine trägt zum Wachstum bei

    Schon nach zwei Wochen Instruktion haben die Drucker von Schmidt & Buchta selbständig an der Rapida 76 gearbeitet. Jetzt trägt sie erheblich zum weiteren Wachstum des 13-Mann-Unternehmens bei. Für Matthias Herrmann handelt es sich um eine vollwertige 3b-Maschine, die nur im kleineren Format produziert.

    Auch wenn bei Schmidt & Buchta in den Monaten März und April einige Aufträge weggebrochen sind, sieht Matthias Herrmann optimistisch in die Zukunft. Mit seinem Mix aus Akzidenzen für die regionale Wirtschaft, für Kulturbetriebe, Lebensmittel- und Pharmaunternehmen, für die Möbelindustrie sowie seinem Alleinstellungsmerkmal bei der Produktion von Musterlaschen für die Textilindustrie kann er den Verschiebungen am Markt begegnen. Im Gegenteil, trotz Lockdown und dessen Auswirkungen auf die werbetreibende Wirtschaft hat sich der Umsatz von Schmidt & Buchta in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 um zwei bis drei Prozent erhöht.

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    RSS Feed Bogenoffset Markt Referenzen & Anwendungen
    news-1739 Mon, 06 Jul 2020 13:01:00 +0200 Mit Verantwortung und Augenmaß durch die Corona-Zeit http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/mit-verantwortung-und-augenmass-durch-die-corona-zeit/
  • Herausforderungen der Industrie in der Corona-Krise
  • Sicherstellung des Geschäfts als Partner systemrelevanter Unternehmen
  • Reaktion auf Verschiebung der Leitmesse drupa
  • Erfolgsgeschichte im Großformat
  • Der Koenig & Bauer Report Nr. 56 ist da. In der neuen Ausgabe ihres Kundenmagazins stellt die Unternehmensgruppe Neuerungen und Innovationen vor, mit denen die Branche auch in der Corona-Krise wichtige Schritte nach vorne geht. Auf 56 Seiten berichtet die Zeitschrift über Entwicklungen im Bogen- und Rollenoffset, im Digitaldruck, im Postpress sowie bei Flexo- und Spezialanwendungen.

    Die aktuelle Ausgabe des Koenig & Bauer Report berichtet auf 56 Seiten über Neuigkeiten, Innovationen und Trends aus der Druckindustrie

    Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann verweist in seinem Vorwort auf die Herausforderungen und bislang kaum absehbaren Folgen, mit denen Unternehmen weltweit in Zeiten der COVID-19-Pandemie umgehen müssen. Bei Koenig & Bauer habe man umgehend Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Lieferfähigkeit, Servicebereitschaft und Ersatzteilversorgung ergriffen. Besondere Relevanz habe das Thema für den Druckmaschinenhersteller, da viele Kunden als Partner der Lebensmittel-, Pharma- und Getränkeindustrie absolut systemrelevant seien. „Diese Verantwortung ist eine zusätzliche Motivation, unsere Kunden nach Kräften zu unterstützen, um ihre Produktion zu sichern“, so Bolza-Schünemann.

    Der Koenig & Bauer Report widmet sich außerdem der Verschiebung der drupa, die eigentlich in diesen Tagen zu Ende gegangen wäre. Respektvoll und mit Verständnis habe man auf die Entscheidung reagiert, die größte Messe für die Druck- und grafische Industrie auf April 2021 zu verschieben. Ungeachtet des neuen Termins informiert das Magazin über Produktneuheiten wie die ultrakompakte Evo XC, die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte von Koenig & Bauer im Großformat sowie die Entwicklung der digitalen VariJET gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner Durst.

    Der Koenig & Bauer Report erscheint in deutscher, englischer, französischer, spanischer und italienischer Sprache. Gedruckte Exemplare sind bei der jeweiligen Landesvertretung sowie im Marketing der Koenig & Bauer AG

    Telefon: +49 (0)931 909-4567
    Fax: +49 (0)931 909-6015
    E-Mail: marketing(at)koenig-bauer.com erhältlich.

    Außerdem steht der Koenig & Bauer Report (in allen genannten Sprachen sowie zusätzlich in portugiesischer Übersetzung) in den nächsten Tagen als digitales Webmagazin zur Verfügung. Das Webmagazin ist unter http://report.koenig-bauer.com/ sowie unter dem Download-Link https://www.koenig-bauer.com/downloads/koenig-bauer-report/ abrufbar.

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    news-1737 Thu, 02 Jul 2020 14:12:40 +0200 Rapida 106 X – Der neue Leistungsmaßstab im industriellen Druck http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/rapida-106-x-der-neue-leistungsmassstab-im-industriellen-druck/
  • Zahlreiche Funktionen für höhere Produktivität und autonome Prozesse
  • Maschinendesign: souverän und zukunftsweisend
  • Plattenlogistik: ohne manuelle Eingriffe vom Belichter direkt in den Plattenwechsler
  • Weltpremiere: 20.000 Bogen/h im Schön- und Widerdruck
  • High-End Qualitätsregelung
  • Smarte Bedienkonzepte
  • Umfangreiche Angebote für höhere Verfügbarkeit und mehr Leistung
  • Mit der Rapida 106 X bringt Koenig & Bauer neue Hochleistungs-Bogenoffsetmaschinen für das Mittelformat 740 x 1.060 mm auf den Markt. Sie erfüllt alle Ansprüche an Automatisierung, Digitalisierung und Workflow-Lösungen, die heute denkbar sind und ist damit erneut wegweisend für den industriellen Offsetdruck der Zukunft.

    Typische Akzidenzmaschine: Rapida 106 X als Achtfarbenmaschine mit Bogenwendung für den 4 über 4-Druck und zusätzlichem Lackturm (1)

    Souverän, dynamisch und werthaltig – diese Eigenschaften verkörpert die Rapida 106 X mit ihrem neuen preisgekrönten Design. Seitenwände aus Sicherheitsglas, ein neues Bedienkonzept mit Touch-Panels und eine kraftvolle Formensprache weisen sie als modernen Druckautomaten aus. Man sieht auf einen Blick – es handelt sich um die leistungsfähigste Rapida, die es je gab.

    Ziel der neuen Rapida 106 X-Serie ist es, durch einen weiteren Leistungsschub die Unternehmen noch profitabler zu machen. Fünf Kriterien tragen u. a. hierzu bei:

    1.     Kürzere Rüstzeiten – schneller zum Druck

    Um bei den Rüstzeiten keine Sekunde zu verschenken, verfügt die Rapida 106 X über wegweisende und exakt aufeinander abgestimmte Features. Diese reichen vom simultanen Plattenwechsel unter einer Minute mit ungekanteten und prozesslosen Platten über eine Vielzahl parallel ablaufender Rüstprozesse bis hin zum autonomen Druck einer Folge von Aufträgen mit automatischem Start des Gutbogenzählers (AutoRun). In dieser Automatisierungsstufe wird die Rapida 106 X zu einem perfekten Druckautomaten.

    Sobald der Bogenzähler die Sollauflage des aktuellen Druckjobs erreicht hat, schaltet sich der Druck ab und die Rapida 106 X geht automatisch in den Auftragswechsel. Ist dieser abgeschlossen, beginnt ohne Eingriff eines Bedieners der Druck des Folgejobs. Die Mess- und Regelsysteme erkennen selbstständig, wann die vorgegebenen Qualitätsmerkmale im Druck erreicht sind und schalten den Gutbogenzähler ein. Ist die Auflage gedruckt, geht die Maschine erneut in den Jobwechsel. Dieser Prozess wiederholt sich so lange, bis die komplette Auftragskette abgearbeitet ist.

    Für die Verpackungsproduktion höher gesetzt Rapida 106 X mit sieben Druckwerken, Doppellack-Ausstattung, einem weiteren Druckwerk nach dem ersten Lackturm sowie Kaltfolieneinrichtung FoilTronic (2)

    Plattenlogistik bis ans Druckwerk heran

    Genauso hoch automatisiert arbeitet die neue PlateTronic Plattenlogistik, mit der Koenig & Bauer die neue Rapida 106 X auf Wunsch ausstattet. Sie ist modular aufgebaut und lässt sich flexibel an die Anforderungen in jedem Unternehmen anpassen.

    Von der Jobvorbereitung im PPS-System LogoTronic Professional über den Plattenbelichter, die Zuführung der Druckplatten an die Maschine und in die entsprechenden Werke sowie den Abtransport der alten Druckplatten läuft der Prozess ohne jegliche manuelle Eingriffe ab. Innerhalb der Logistik ordnen sich die Platten den jeweiligen Druckwerken zu, so dass sich die Reihenfolge, in der die Platten an die Maschinen gelangen, ständig ändern kann. Die Logistik von Koenig & Bauer führt die Druckplatten direkt in die Plattenwechsler. Die Bediener kümmern sich ausschließlich um die Prozessüberwachung.

    Gerade bei Akzidenzbetrieben mit kurzen Auflagen oder häufigen Sprach- bzw. Signaturwechseln bietet die Plattenlogistik wichtige Produktivitäts-Vorteile. Während des Drucks von vielleicht 350 Bogen alte Druckplatten aus acht oder mehr Wechselschächten entfernen und die gleiche Anzahl neuer Druckplatten einlegen – das kann ein Bediener nur kurze Zeit stemmen. Die Technik ist hier deutlich im Vorteil und sorgt dafür, dass die Rapida 106 X immer wieder schnell in Druck kommt.

    Neu: PlateTronic-Plattenlogistik bis in die Schächte der Plattenwechsler hinein. Vom Plattenbelichter über die Plattenspeicher bis hin zum Plattenwechsler laufen alle Prozesse vollautomatisch ab (3)

    2.     Höhere Leistung – schneller im Druck

    Als Weltpremiere erreicht die Rapida 106 X im Schön- und Widerdruckbetrieb Leistungen bis zu 20.000 Bogen/h. Damit dringt sie in eine ganz neue Leistungsdimension für Wendemaschinen vor. Akzidenzanwender, die Achtfarbenmaschinen für die 4 über 4-Produktion einsetzen, wird das freuen, da sie nun genauso leistungsstarke Technik zur Verfügung haben wie Betriebe, die mit reinen Schöndruckmaschinen arbeiten.

    In der Optimierung der Jobreihenfolge liegt weiteres Potenzial, den täglichen Output von Bogenoffsetmaschinen zu erhöhen. Koenig & Bauer stellt dafür mit der Rapida 106 X ein nagelneues Tool vor: den Job Optimizer. Er fungiert als Bindeglied zwischen MIS und PPS und optimiert die in der Lieferterminplanung vom MIS vorgegebenen Aufträge nach technologischen und maschinenspezifischen Parametern. Zu den ersten gehören Format, Grammatur, Lackart und Qualitätsstufen von komplexen Formen. Bei den zweiten handelt es sich um mögliche parallele Prozesse oder Formen, die sich zum Sauberdrucken eignen, anstatt zeitintensivere Waschprozesse auszulösen. Die Rüstzeiten lassen sich durch die optimierte Druckreihenfolge noch einmal auftragsabhängig um 30 bis 50 Prozent senken.

    Ob die OEE-Kriterien (Gesamtanlagen-Effektivität) eingehalten werden, darüber informiert das neue LogoTronic Cockpit. Just-in-time analysiert es alle Produktionsdaten sowie -zeiten und stellt diese in übersichtlichen Grafiken dar. Auf einen Blick ist vergleichbar, wie sich Fortdruckleistungen und Rüstzeiten gegenüber den Referenzeinstellungen entwickeln. Parallel kann anhand der Produktionsdaten eine Nachkalkulation erfolgen, die sich mit den geplanten Werten vergleichen lässt. Sie weist Gewinne und Verluste in Echtzeit aus.

    Smartes Bedienkonzept: Die ErgoTronic App macht den Leitstand mobil (4)

    3.     Sichere Prozesse – sicher im Druck

    Bei den Messsystemen setzt Koenig & Bauer ebenso Standards. Mit einem Kamerasystem (bei Schön- und Widerdruckmaschinen zwei Kameras) lassen sich bis zu drei Funktionen abbilden: Inline-Farbregelung, Bogeninspektion inkl. Fortdruckkontrolle sowie der Vergleich der bedruckten Bogen gegen das Vorstufen-PDF.

    QualiTronic ColorControl misst Bogen für Bogen die Farbdichten im Druckkontrollstreifen. Anhand der gemessenen Werte regelt das System alle zehn Bogen die Farbe. Verbunden mit dem reaktionsschnellen Farbwerk der Rapida 106 X sind die Jobs so besonders schnell in Farbe – die Anzahl der Makulaturbogen beim Anfahren sowie nach dem Maschinenstopp sinkt spürbar: Job- und qualitätsabhängig auf 25 bis 50 Bogen.

    QualiTronic PrintCheck erweitert die Inline-Farbregelung um eine Fortdruckkontrolle. Nach Druckbeginn lernt das System mehrere Gutbogen ein, aus denen es eine Referenz erzeugt. Danach vergleicht es alle Folgebogen mit dieser Referenz. Erkannte Unterschiede werden optisch dargestellt und optional mit Streifen im Stapel gekennzeichnet. Alle diese Prozesse erfolgen rüstzeitfrei und vollständig autonom.

    Der Vergleich der Druckbogen gegen das Kunden-PDF erfolgt mit QualiTronic PDFCheck. Mit dem System lassen sich bereits vor dem Start der Druckproduktion Fehler erkennen – ein großes Plus gerade für Internet- oder Verpackungsdrucker. Der PDF-Vergleich erfolgt im Fortdruck Bogen für Bogen mit 100 dpi. Erkennt das System Unterschiede zum PDF, erhält der Bediener eine Aufforderung zum Eingreifen. Ein Protokoll informiert über die gedruckte Qualität.

    QualiTronic PDF HighRes inspiziert die Bogen noch genauer. Mit 290 dpi erfolgt die Inhaltskontrolle jedes Druckbogens. Kleinste Fehler und Abweichungen bis zu ca. 90 µm lassen sich ermitteln, visualisieren und protokollieren. Dafür werden zwei zusätzliche Kameras an der Rapida 106 X installiert.

    Smarte Tools für intuitive Prozesse

    Wenn die Toleranzen in Bezug auf Farbe stimmen, informiert Traffic Light mit einem einfachen Ampelsystem über die Qualität der Produktion. Dabei lassen sich drei unterschiedliche Qualitätslevel vorgeben. Ist die Ampel grün, stimmt die Qualität und der Gutbogenzähler aktiviert sich automatisch. Mit Traffic Light lässt sich Makulatur reduzieren, eine definierte, vergleichbare Qualität drucken und eine über den gesamten Job wirkende Kontrolle realisieren.

    Mit den Rapida LiveApps bietet Koenig & Bauer smarte Tools für den Druckprozess . Mit der ErgoTronicApp lässt sich die Maschine komplett auf einem mobilen Endgerät abbilden. Die Drucker finden alle Daten zum aktuellen und nachfolgenden Job, die Produktionsdauer, Meldungen sowie Wartungshinweise inkl. Hilfestellungen, um diese auszuführen. Sie macht den Leitstand mobil. Mit der ProductionApp lassen sich die Lager verwalten, Chargen verfolgen u. v. a. m. Auch im Nachhinein verschafft die App einen genauen Überblick darüber, welche Druckjobs mit welchen Chargen der Materialien, Farben sowie Hilfsmittel produziert wurden.

    Das Design der Rapida 106 X verkörpert Souveränität, Dynamik und Eleganz – und das ins kleinste Detail hinein (5)

    4.     Weniger Wartung – länger in Produktion

    Datenbasierte Services und digitale Geschäftsprozesse schaffen die Grundlage zur Optimierung von Wartungen an den Bogenoffsetmaschinen von Koenig & Bauer. Die meisten kundenorientierten Services basieren auf den Leistungsdaten der Maschinen und deren Logfiles.

    PressCall verbessert die Kommunikation bei der Fernwartung und optimiert die Kommunikation durch den Wegfall von Sprachbarrieren. Visual PressSupport erweitert die Möglichkeiten der Fernwartung um einen direkten Einblick in die Maschine über das Smartphone des Bedieners. Über Fotos und Videos, Tonübertragung sowie Kommentarfunktionen lassen sich Fernwartungsanliegen deutlich besser beschreiben und leichter Hilfestellungen hinsichtlich Prozesstechnik und Mechanik geben.

    Ein monatlicher Performance Report stellt die Leistungsdaten sowie Key-Performance-Indikatoren der Maschinen in übersichtlicher grafischer Form dar. Zudem lassen sich die Leistungsdaten intern und extern mit gleichartig eingesetzten Maschinen vergleichen – natürlich anonym.

    DriveTronic-Einzelantriebstechnik (hier die ziehmarkenfreie Anlage DriveTronic SIS) bieten funktionale Alleinstellungen (6)

    5.     Digitalisierung – top in Profitabilität

    Dank künstlicher Intelligenz und unter Nutzung der Sensormeldungen der Maschinen entstanden und entstehen immer neue Angebote, um höchste Produktivität der Rapida 106 X sicherzustellen, ihre Verfügbarkeit zu erhöhen und zwischen Anwendern und Hersteller einen engen Austausch auf digitalen Kanälen zu ermöglichen. Dieser erfolgt über die Customer Community als zentralem Kontaktpunkt. Hier lassen sich neue Cases anlegen, offene Cases und Performance Reports einsehen und weitere digitale Services nutzen. Anwender und Hersteller greifen auf eine identische Informationsbasis zu und sind in der Zusammenarbeit auf dem gleichen Stand. Die Customer Community wird zukünftig alle digitalen Services unter einem Dach vereinen.

    Immer wichtiger werden Sensordaten aus der Maschine, um Fehler bereits zu lokalisieren, bevor ein Maschinenausfall entsteht. Mit Methoden der künstlichen Intelligenz ist es möglich, Sensormeldungen des Normalverhaltens der Maschinen von nicht normalem Verhalten zu trennen. Sobald Unregelmäßigkeiten auftreten, greifen Bots ein, die automatisch einen Service-Case generieren. Der zuständige Service-Mitarbeiter leitet definierte Maßnahmen ein und nimmt gegebenenfalls umgehend Kontakt mit dem Anwender auf, um eine ungeplante Stillstandszeit zu verhindern und eine geplante Wartung zu vereinbaren.

    Basierend auf Betriebs- und Maschinendaten entsteht mit der Option Performance Analytics Plus ein neues und flexibles Reporting-Tool der LogoTronic, das zukünftig über die Customer Community erreichbar ist. Performance Analytics Plus versetzt die Druckbetriebe in die Lage, Prozesse aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren, um die Performance der Rapida-Technik weiter zu erhöhen. Die Historie von Aufträgen, Maschinenzeiterfassung und vieles mehr lässt sich ad hoc in flexiblen Dashboards visualisieren und damit an individuelle Bedürfnisse anpassen. Auch komplexe Trendanalysen, mit denen sich langfristige eigene Strategien monitoren lassen, sind mit wenigen Klicks realisierbar.

    Alle diese Details machen aus der Rapida 106 X die leistungsstärkste und effizienteste Mittelformat-Rapida, die es je gab.

    Der Lackplattenwechsel ist an der Rapida 106 X ebenso automatisiert und dank SAPC werkzeugfrei in unter zwei Minuten bewerkstelligt (7)

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    news-1732 Fri, 26 Jun 2020 09:35:16 +0200 Koenig & Bauer LIVE: Print funktioniert auch online http://www.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-live-print-funktioniert-auch-online/
  • Weltpremiere der neuen Rapida-Generation
  • Virtuelle Live-Show eines kompletten Verpackungs-Workflows
  • Vorstellung digitaler Services
  • Innovationen im Rollendigitaldruck und für die Verarbeitung von Wellpappe
  • Live-Einblicke in das breite Portfolio von Koenig & Bauer
  • Neuerungen aus dem Joint Venture Koenig & Bauer Durst
  • Eine durchweg positive Bilanz zieht Koenig & Bauer nach Ende seiner ersten komplett virtuellen Messe. Unter dem Titel „Koenig & Bauer LIVE“ präsentierte der Druckmaschinenhersteller vom 16. bis 25. Juni Produktneuheiten, digitale Anwendungen und neue Service-Lösungen für die Druckindustrie. In täglichen Streaming-Sequenzen konnten Partner, Kunden und Interessierte verfolgen, welche Innovationen Koenig & Bauer für die Branche entwickelt hat.

    Der Termin war kein Zufall. „Eigentlich hätte in genau diesen zwei Wochen die drupa stattgefunden“, erklärt Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer. Die weltweit größte Messe für die Druck- und grafische Industrie fiel jedoch wie viele andere Großveranstaltungen in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Ein neuer Termin steht bereits. Im April 2021 soll die drupa nachgeholt werden. Zeit, die man sich bei Koenig & Bauer aber nicht lassen wollte. „Unsere Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, als uns die Nachricht erreicht hat, dass die drupa verschoben wird“, so Dagmar Ringel, Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing bei Koenig & Bauer. „Wir wollten nicht noch ein Jahr warten, der Druckwelt von unseren Innovationen vorstellen.“

    Höhepunkt der virtuellen Messe war die Weltpremiere der neuen Rapida-Generation (2)

    Präsentation der neuen Rapida-Generation

    Höhepunkt von Koenig & Bauer LIVE war die Vorstellung der neuen Rapida-Generation. Viele Neuerungen mit zusätzlichen Features und in einem modernen Erscheinungsbild präsentierten Vorstandsmitglied Ralf Sammeck und sein Team das Flaggschiff im Bogenoffset-Segment. Im Mittelformat ist die Rapida 106 mit einer Leistung von 20.000 Bogen pro Stunde im Schön- und Widerdruck, fliegenden Jobwechseln und hoch automatisierter Plattenlogistik die leistungsstärkste Rapida, die es je gab. Und auch die Rapida 76 wartet mit allen Merkmalen ihrer größeren Schwesternmaschine auf und setzt einen Meilenstein im B2-Format.

    Postpress – Vom Druck zur fertigen Verpackung

    Im Bereich der Postpress-Lösungen stellte Koenig & Bauer seine neue Stanzenfamilie CutPRO vor – die Flachbettstanze CutPRO Q 106 der spanischen Tochter Koenig & Bauer Iberica sowie die Rotationsstanze CutPRO X 106. In der Live-Session wurde der tags zuvor gedruckte Bogen weiterverarbeitet – geprägt, gerillt, gestanzt und ausgebrochen auf der CutPRO X 106. Auf der Faltschachtelklebemaschine Omega Allpro 110 von Koenig & Bauer Duran entstand daraus anschließend live das fertige Produkt.

    Digitale Lösungen für den Verpackungsmarkt

    Robert Stabler, Geschäftsführer des Joint Ventures Koenig & Bauer Durst, gab einen Einblick in die Innovationen für den digitalen Verpackungsmarkt. Neben Veränderungen bei der Delta SPC 130 und der CorruJET 170 stand vor allem die Entwicklung der neuen VariJET 106 im Mittelpunkt. Die Maschine integriert die Inkjet-Technologie in die Plattform der Hochleistungs-Bogenoffsetmaschine Rapida 106.

    Mit Koenig & Bauer LIVE startete der Druckmaschinenhersteller seine erste komplett virtuelle Messe (1)

    Digitale Services – Wertvolle Anwendungen in Krisenzeiten

    Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nahm die virtuelle Messe auch die digitalen Services in den Blick. Als Techniker- und Kundenbesuche mit dem Lockdown über Nacht unmöglich wurden, verlagerte sich der Austausch in andere Formate. Koenig & Bauer setzt schon seit Jahren auf Anwendungen wie Visual Press Support, ein Service-Angebot mit visueller Unterstützung. Auch bereits bestehende Augmented-Reality-Lösungen und Möglichkeiten der vorausschauenden Wartung kamen den Kunden in der Corona-Krise zugute. Zusätzlich schnürte Koenig & Bauer branchenspezifische Service-Pakete.

    Einblicke in Digitaldruck und Rollenoffset

    Aus dem Segment Digital & Webfed schilderten Vorstandsmitglied Christoph Müller und sein Team die Einsatzmöglichkeiten der RotaJET im Rollendigitaldruck, etwa in der Dekor- oder Verpackungsproduktion. Außerdem berichteten sie vom Wiedereinstieg in den Markt für Wellpappe mit den neuen Maschinen CorruCUT und CorruFLEX. Hier bedient das Unternehmen die stark wachsende Nachfrage nach Verpackungslösungen, beispielsweise von Markenartiklern und Lebensmittelproduzenten. Luigi Magliocchi, neuer Geschäftsführer von Koenig & Bauer Flexotecnica, präsentierte die Evo XC direkt aus dem Werk in Tavazzano in Italien. Die ultrakompakte 8-Farben-Maschine knüpft an den Erfolg der etablierten Evo-Modellreihen an. Sie ist in zwei verschiedenen Versionen mit einer maximalen Rapportlänge von bis zu 850 mm und Druckgeschwindigkeiten bis zu 400 m pro Minute erhältlich.

    Vielfalt an Druckprodukten aus der Koenig & Bauer-Welt

    In kurzen Einblendungen beleuchteten die Live-Sessions alle Bereiche aus dem breiten Portfolio von Koenig & Bauer. Darin präsentierten die Konzerntöchter unter anderem Lösungen für den Druck und die Veredelung von Metall, Glas und Hohlkörpern. Außerdem erfuhren die Zuschauer, wie sich eine KI-Anwendung im Kennzeichnungsdruck integrieren lässt und warum Banknoten auch in heutigen Zeiten ein unverzichtbares und gefahrloses Zahlungsmittel sind.

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